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Das Unterrichtsmodell, das Helen Parkhurst entwarf,
inspiriert nach wie vor Lehrer und Lehrerinnen.
Es hat sich herausgestellt, dass sich der Daltonplan
nicht nur in den Niederlanden, sondern auch in vielen
anderen Ländern der Welt nahtlos an die heutige
Gestaltung von Unterricht und Lebenswelt Schule
anschließt.
Die Forderung, die individuellen Unterschiede
zwischen Schülern zu berücksichtigen, gewinnt im
Daltonunterricht Gestalt und Bedeutung, indem das
selbstgesteuerte und kompetenzorientierte Lernen
des Schülers betont wird.
Die Arbeit mit Aufträgen bzw. an Themen bildet
dabei die Grundlage.
Mit Nachdruck weisen die Autoren auf einen Paradigmenwechsel
in der Auffassung von Lernen und
Lehren hin. Nicht durch Angebot, sondern durch
Nachfrage soll der Unterricht gesteuert werden.
Die
Bedürfnisse und Interessen der Schüler sind primär.
Die Schüler haben selbst eine große Verantwortung
für den eigenen Lernprozess.
Roel Röhner und Hans Wenke zeigen in diesem
Buch, dass die pädagogischen und unterrichtspsychologischen
Einsichten von Helen Parkhurst
noch immer aktuell sind.
Mit diesem Buch wollen sie deshalb den Lehrern und
Lehrerinnen Anregungen und Hilfestellungen geben,
die pädagogischen und didaktischen Ideen des Daltonplans
in die Praxis umzusetzen.
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